45. Ötztaler Radmarathon
Am Sonntag, den 30. August 2026, stand mit dem Ötztaler Radmarathon eines der härtesten und zugleich traditionsreichsten Radsportevents der Alpen auf dem Programm. Mittendrin im rund 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starken Feld war auch Jozsef Nemeth, der für den LAC Unlimited die anspruchsvolle Strecke in Angriff nahm.
Bereits um 6:30 Uhr fiel in Sölden der Startschuss für einen langen und herausfordernden Tag im Sattel. Vor den Teilnehmern lagen nicht weniger als 227 Kilometer und rund 5.500 Höhenmeter – eine Strecke, die sowohl körperlich als auch mental alles abverlangt.
Vier Alpenpässe und 5.500 Höhenmeter
Vom Start in Sölden führt die Strecke des Ötztaler Radmarathons durch eine beeindruckende alpine Kulisse und über vier große Pässe. Mit dem Kühtai wartet bereits im ersten Streckenabschnitt eine echte Herausforderung. Anschließend führt die Strecke über den Brennerpass nach Südtirol, ehe mit dem Jaufenpass der nächste lange und kräftezehrende Anstieg auf dem Programm steht.
Das große Finale bildet schließlich das legendäre Timmelsjoch. Nach weit über 170 Kilometern in den Beinen müssen die Fahrer hier noch einmal sämtliche Reserven mobilisieren. Der lange Anstieg hinauf auf über 2.400 Meter Seehöhe gilt nicht ohne Grund als eine der Schlüsselstellen des Rennens. Nach der Passhöhe geht es schließlich zurück Richtung Sölden, wo nach 227 Kilometern das ersehnte Ziel wartet.
Der Ötztaler Radmarathon ist damit weit mehr als nur ein langes Radrennen. Die Kombination aus enormer Distanz, tausenden Höhenmetern, langen Anstiegen und rasanten Abfahrten macht ihn zu einer außergewöhnlichen Herausforderung. Hinzu kommen die wechselnden Bedingungen im Hochgebirge, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusätzlich einiges abverlangen können.
LAC Unlimited beim Ötztaler vertreten
Mit Jozsef Nemeth stellte sich auch ein Athlet des LAC Unlimited dieser besonderen Herausforderung. Eine Teilnahme am Ötztaler erfordert monatelange Vorbereitung, zahlreiche Trainingskilometer und vor allem viel Ausdauer und Durchhaltevermögen.
Bei einem Rennen dieser Dimension geht es schließlich nicht nur darum, schnell Rad zu fahren. Über viele Stunden hinweg müssen Kräfte und Verpflegung richtig eingeteilt und auch schwierige Phasen überwunden werden. Gerade auf den letzten Kilometern und beim abschließenden Anstieg auf das Timmelsjoch spielt neben der körperlichen Verfassung auch die mentale Stärke eine entscheidende Rolle.
Umso beeindruckender ist es, sich der Herausforderung „Ötztaler“ zu stellen und die vier großen Alpenpässe an einem einzigen Tag in Angriff zu nehmen.
Ergebnisse:
Jozsef Nemeth: 11:22:13,4 Stunden – 2581. Platz männlich (von 3848) – 1027. Platz männlich Master 1 (von 1401)
Wir gratulieren Jozsef herzlich zu seinem Einsatz und dieser außergewöhnlichen sportlichen Leistung beim Ötztaler Radmarathon 2026!
